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Absolviert ein/e FahrschülerIn in Österreich derzeit die praktische Fahrprüfung mit einem Elektroauto, erhält er/sie einen auf die Kategorie „Automatikfahrzeug“ eingeschränkten Führerschein ausgestellt und darf keine Fahrzeuge mit Schaltgetriebe in Betrieb nehmen. Im Rahmen des Pilotprojekts wurde ein neuer Ausbildungsweg erprobt, um diese Benachteiligung der Elektrofahrzeuge im Fahrschulbetrieb zu reduzieren.

Dabei absolvierten die FahrschülerInnen einen Großteil der praktischen Fahrausbildung mit einem Elektrofahrzeug. Erst am Ende der praktischen Fahrausbildung wechselten die FahrschülerInnen vom Elektrofahrzeug (= Automatikfahrzeug) auf den Pkw mit Schaltgetriebe. Somit konnte auch die Prüfung mit einem Schaltgetriebe-Fahrzeug absolviert werden und der ausgestellte Führerschein wird nicht auf die Kategorie „Automatikfahrzeuge“ eingeschränkt.

Das Ergebnis zeigt, dass die Versuchsgruppe für diese Ausbildungsvariante lediglich 1,4 Stunden mehr benötigte als die Kontrollgruppe mit der konventionellen Ausbildung ausschließlich auf dem Benzin- bzw. Dieselfahrzeug. Durch die Änderung der Ausbildungsmethodik könnte künftig ein Großteil der praktischen Fahrschulausbildung mit Elektrofahrzeugen absolviert werden.

Die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt zum Download!